ALTERSVORSORGE RADAR 10/26 – Standardisierte Depots ersetzen keine Beratung
Oberursel, 05. Oktober 2026
Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 und bringt mehr Kapitalmarkt, mehr Anbieter und mehr Produktvarianten in die geförderte Vorsorge. ODDO BHF Asset Management, HdB Haus der Berater und die Bayerische sind sich im aktuellen ALTERSVORSORGE RADAR der BCA AG einig: Der Einstieg wird einfacher, der Beratungsbedarf sinkt nicht. Die BCA bereitet ihre Vermittler mit Rechner, Musteranschreiben und Fachformaten auf den Start vor.
Das Altersvorsorgedepot vereinfacht ab 2027 den Zugang zur geförderten privaten Altersvorsorge. Die Entscheidung bleibt für Kunden trotzdem anspruchsvoll. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle ALTERSVORSORGE RADAR der BCA AG, der die Perspektiven von ODDO BHF Asset Management, HdB Haus der Berater und der Bayerischen bündelt.
Das Altersvorsorgereformgesetz ist beschlossen und tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Für Neuverträge löst dann eine kapitalmarktorientierte Depotstruktur die bislang versicherungsgeprägte Riester-Förderung ab, bestehende Riester-Verträge können weiter bespart werden. Das Gesetz sieht unterschiedliche Risikovarianten vor, vom Depot ohne Garantie bis zu Angeboten mit Garantien. Hinzu kommen standardisierte Lösungen mit begrenzter Produktauswahl und automatischen Umschichtungen für die Rentenphase.
Mehr Wettbewerb erhöht den Wert der Beratung
Versicherer, Banken, Neobroker und digitale Plattformen konkurrieren künftig um denselben Kunden. Kosten und Leistungen werden vergleichbarer. Qualifizierte Beratung muss deshalb mehr leisten als einen Produktvergleich: Sie ordnet Kapitalmarktrisiken, Förderung, Kosten, Auszahlungsoptionen und bestehende Vorsorgebausteine ein, begleitet Kunden langfristig und dokumentiert Entscheidungen nachvollziehbar.
Die drei Partner setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte:
- ODDO BHF Asset Management sieht durchgängige digitale Beratungs- und Abschlussstrecken, verständliche Produktkonzepte sowie Vergleichs- und Wechselservices als zentrale Voraussetzungen.
- HdB Haus der Berater hebt die drei Ebenen Ansprache, Analyse und Dokumentation hervor.
- Die Bayerische betont die Verbindung aus fachlicher Qualifizierung, verständlichen Beratungskonzepten und digitalen Werkzeugen.
Einig sind sich alle drei darin, dass auch standardisierte Lösungen den Beratungsbedarf nicht aufheben.
„Mehr Auswahl führt nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Mit dem Altersvorsorgedepot wird Altersvorsorge kapitalmarktnäher, digitaler und vielfältiger, und genau deshalb steigen die Anforderungen an Einordnung und Beratung“, erklärt Roman Schwarze, Vorstand der BCA AG. „Die BCA verbindet offene Produktzugänge mit leistungsfähigen Prozessen, fachlicher Unterstützung und persönlichem Service. Digitale Lösungen vereinfachen die Standardprozesse, damit Vermittlern mehr Zeit für Analyse, Strategie und die langfristige Begleitung ihrer Kunden bleibt.“
Rechner macht Vorsorgeszenarien sichtbar
Die BCA unterstützt ihre Vermittler schon vor dem Start. Der Altersvorsorgedepot-Rechner zeigt mit wenigen Angaben, wie Sparrate, Förderung und angenommene Rendite den langfristigen Vermögensaufbau beeinflussen, und liefert so einen verständlichen Einstieg ins Kundengespräch. Dazu kommen Webinare, das Whitepaper des ThinkTank VorsorgeVertrieb sowie kostenfreie Musteranschreiben für Kunden mit und ohne Riester-Vertrag, die sich anpassen und über das DIVA Kampagnen-Tool einsetzen lassen.
Der vollständige ALTERSVORSORGE RADAR 10/2026 steht hier zur Verfügung.
Altersvorsorgereformgesetz: Was jetzt wichtig wird – Einordnung auf unserer Website
Auf der zentralen Themenseite der BCA AG finden Vermittler und Medienvertreter alle relevanten Informationen rund um das Altersvorsorgedepot: Produkteinordnung, regulatorische Hintergründe, operative Unterstützung und aktuelle Entwicklungen im Gesetzgebungsverfahren – fortlaufend aktualisiert.

