Produkt- und Gesellschafts-informationen Finanzierungen & Bausparen 

(KW 8 / 2026)

 

Weitgehend Zinssenkungen bei Baufinanzierung

(Beispiele, alphabetisch)

  • Allianz am 17.02.26 um 10 Basispunkten (BP) über alle Laufzeiten, siehe PDF. Tipp: Die Allianz bietet sogar 35 und 40 Jahre Zinsbindungsdauer an.
  • AXA am 17.02.26 zwischen 10 und 11 BP, je nach Zinsbindungsdauer.
  • Commerzbank am 18.02.26 zwischen 8 und 11 BP je nach Beleihungsauslauf und Zinsbindungsdauer.
  • ING um bis zu 5 BP am 19.02.26, siehe PDF.
  • KfW am 18.02.26 in allen Programmen. Das beliebte KfW 124 Wohneigentumsprogramm liegt aktuell bei 3,77 % nominal, 3,84 % effektiv bei 10 Jahren Zinsbindungsdauer.
  • R+V am 18.02.26 zwischen 5 und 14 BP, je nach Zinsbindungsdauer. Tipp: Die R+V macht auf Wunsch auch 30-jährige Zinsbindungsdauern.
  • Signal Iduna am 17.02.26, siehe PDF.
  • Wüstenrot am 19.02.26 um 5 BP über alle Zinsbindungen.
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Neubau: Leichter Aufwärtstrend

Das Statistische Bundesamt meldet für 2025 einen Zuwachs um 10,8% auf 238.500 Einheiten. Das tiefe Tal bei den Baugenehmigungen für Wohnraum ist offenbar durchschritten. Von einer Deckung des Bedarfs sei das aber noch weit entfernt, mahnen Verbände.
Link auf die Destatis-Pressemitteilung vom 18.02.2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_052_3111.html

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Mietpreisbremse: Verfassungsbeschwerde gescheitert
Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde einer Berliner Vermieterin gegen die Mietpreisbremse zurückgewiesen und damit seine frühere Einschätzung zur Verfassungsmäßigkeit bekräftigt.

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Mieten: 18 bis 20 Euro pro qm werden in Großstädten das neue Normal
Das unabhängige wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschungs- und Beratungsinstituts empirica hat seinen ersten Wohnungsmarktbericht veröffentlicht. Er liefert einen umfassenden Ausblick auf den Wohnungsmarkt 2026. Im Fokus der Studie stehen Nachfrage, Angebot und Preisentwicklungen. Der Neubau ist kollabiert, während die Mieten steigen. Trotz stagnierender Bevölkerungszahlen wird die Wohnraumknappheit weiter zunehmen. Die hohen Zinsen lassen die Kaufpreise erneut stagnieren. Siehe PDF.
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(KW 7 / 2026)

Die KfW informiert

·         So verwirklichen Sie den Traum vom eigenen Haus.
·         Wiederaufnahme der Förderung Effizienzhaus 55 für Neubauten.
·         Über 25 Jahre KfW 124, Bauen und Kaufen leicht gemacht.
·         Ihr Weg zur passenden Förderung für Ihren Neubau.

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Neues von PROCHECK24

Der Sofortkredit bei PROCHECK24 setzt auf Kontoblick zur schnellen Prüfung und Online-Abschluss für digitale Legitimation und Unterschrift.
Neu ist: Auch der ING Sofortkredit ist jetzt im Kreditvergleich bei PROCHECK24 integriert. Das erhöht die Bankauswahl und verbessert die Trefferquote je nach Kundentyp. Der ING Sofortkredit funktioniert auch ohne ING Girokonto.
DKB: ab sofort erhalten Kundinnen und Kunden bei Antragssummen ab 50.000 EUR einen Zinsvorteil von 30 Basispunkten. Damit sind Kredite von 50.000 bis 100.000 EUR ab 5,99 % effektivem Jahreszins möglich. Aktionszeitraum: bis einschließlich 10. März 2026.
Sofortkredit vermitteln bedeutet, einen Ratenkredit über einen komplett digitalen Prozess abzuwickeln: Statt Kontoauszügen und Gehaltsnachweisen nutzt die Bank den Kontoblick (einmaliger Kontoreport über den BaFin-lizenzierten Dienstleister Tink). Danach folgen digitale Legitimation und Unterschrift. So entstehen weniger Rückfragen, der Abschluss geht schneller und bei passenden Bankpartnern ist die Auszahlung deutlich beschleunigt. Typische Situationen: Autokauf und kurzfristige Anschaffungen, Umschuldung, zum Beispiel vom teuren Dispo oder bestehenden Krediten, Modernisierung und Renovierung, größere Vorhaben.

Sie vermitteln Konsumentenkredite von PROCHECK24 noch nicht über die BCA-Gruppe?

Dann wenden Sie sich bitte an bauen@bca.de, Tel. 06171 / 9150-210

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ZIA-Frühjahrsgutachten 2026: Immobilienwirtschaft fordert echte Strukturreformen 

Der Zentrale Immobilienausschuss ZIA übergab sein Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen an die Parlamentarische Staatssekretärin im Bauministerium (BMWSB), Sabine Poschmann (SPD).
Neben den Wohnimmobilien enthält es auch Ansichten und Stellungnahmen zu Einzelhandels-, Büro- und Logistik-Immobilien. Also auch interessant für Vermittler von offenen und geschlossenen (AIF) Immobilienfonds.
Auszug zu Wohnimmobilien: Der Wohnimmobilienmarkt bleibt angespannt. Ein drastischer Rückgang der Bautätigkeit trifft auf anhaltend hohen Bedarf, insbesondere in Wachstumsregionen. Mieten und Kaufpreise steigen wieder, während Investitionen durch hohe Kosten und regulatorische Unsicherheiten gebremst werden. 2025 wurden nur rund 235.000 Wohnungen fertiggestellt, 2026 dürften es 215.000 sein – bei einem jährlichen Bedarf von 257.400 Einheiten. Die Angebotsmieten stiegen bundesweit um 4,1 Prozent, Kaufpreise für Eigentumswohnungen um 3,8 Prozent. Gleichzeitig liegt das Preisniveau noch rund 16 Prozent unter dem Höchststand von 2021. Dr. Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft, verantwortlich für das Kapitel zu Wohnimmobilien, macht deutlich: „Zu wenig Neubau trifft auf steigende Mieten – die Schere öffnet sich weiter. Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht durch Regulierung, sondern durch Investitionen.“
„Wenn Genehmigungen Jahre dauern und Regeln von Bundesland zu Bundesland wechseln, bleibt bezahlbarer Wohnraum eine Illusion. so ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Und weiter „Eine starke Demokratie braucht eine starke Wirtschaft.“ 

In dieser PDF finden Sie eine Zusammenfassung des Gutachtens vom 10.02.2026.

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Bestandsimmobilien treiben Wachstum

Auf dem deutschen Immobilienmarkt war im vergangenen Jahr eine Zunahme des Transaktionsvolumens zu verzeichnen. Nach einer Hochrechnung des Branchenverbands IVD wurden insgesamt 284,4 Milliarden Euro in private sowie gewerbliche Objekte investiert. Dies entspricht einer Steigerung um 17,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Der IVD führt dieses Ergebnis primär auf den Handel mit Bestandsimmobilien zurück, während Neubauvorhaben eine untergeordnete Bedeutung hatten.
Siehe https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilienmarkt-in-deutschland-bestandsimmobilien-treiben-wachstum-accg-110829821.html

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Immobilienpreise sind 2025 jedes Quartal gestiegen.

Wie der Index des Verbands deutscher Pfandbriefbanken VDP zeigt, erhöhten sich die deutschen Immobilienpreise im vergangenen Jahr um 4%. Im Vorjahr waren es 1,8% gewesen.
Siehe PDF.

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ETW: Schlechte Effizienzklasse belastet Preise

Der Wert von Eigentumswohnungen (ETW) wird maßgeblich durch eine niedrige Energieeffizienzklasse gemindert. Laut einer Analyse von Immoscout24 verzeichnen unsanierte ETW einen höheren Preisabschlag als vergleichbare Einfamilienhäuser ohne energetische Sanierung. Wesentliche Erkenntnisse der Untersuchung: Preise für ETW reagieren empfindlich auf schlechte Effizienzwerte. Einfamilienhäuser zeigen sich bei mangelhafter Sanierung preisstabiler als Wohnungen. Markttrend: Energieeffizienz hat sich zu einem entscheidenden Preisfaktor beim Immobilienmarkt entwickelt.

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Immonet wird eingestellt

AVIS beendet den Betrieb der Immobilen-Plattform Immonet und konzentriert sich künftig auf die Plattform Immowelt.de. Nach Unternehmensangaben sollen dadurch Ressourcen für weiteres Wachstum geschaffen werden.
Der Betreiber AVIV Germany GmbH ist Teil der AVIV Group, die ein Tochterunternehmen der Axel Springer SE ist.

(KW 6 / 2026)

EZB-Zins unverändert

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt die Zinsen seit dem 11.06.2025 unverändert. Laut Beschluss des EZB-Rates vom 05.02.2026 bleibt der Einlagenzinssatz bei 2,00 %, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,15 % und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,40 %. Die nächste entsprechende Sitzung ist am 19.03.2026.
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Baufinanzierungs-Zinsindikation

Kaufpreis: 500.000,- Euro, Darlehen 400.000,- Euro, Eigenanteil 100.000,- Euro, Kunde zahlt Kaufnebenkosten selbst (80% Beleihungsauslauf), Zinsbindung 10 Jahre, Sollzins 3,44 %, Effektiv-Zins 3,52 %, anfängliche Tilgung 2 %, Monatsrate: 1.840,00 Euro, Restschuld 304.278,17 Euro. Referenz-Objekt selbstgenutztes Einfamilienhaus im Rhein-Main-Gebiet. Gute Bonitäts- und Objektdaten.
KfW 124 Wohneigentumsprogramm für den ersten Immobilienerwerb zum Eigennutz, Höchstsumme 100.000,- Euro, 10 Jahre Zinsbindung: 3,88 % nominal, 3,95 % effektiv.
Die Zinsen ändern sich täglich und sind von vielen Indikatoren neben den Bonitäts- und Objektdaten u.a. von regionalem Bezug, bereitstellungszinsfreier Zeit usw. abhängig. Deswegen kann hier nur eine unverbindliche, aber auf konkreten Daten fußende Einschätzung gemacht werden, die nicht an Endkunden weitergegeben werden darf. Stand 10.02.2026.

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Baufi-Zinssenkungen

Prominente Beispiele, jeweils vom 03.02.2026:
ING Reduzierung um bis zu 0,10 Prozentpunkte. Die KfW senkte leicht in allen Programmen, z.B. beim meistgenutzten KfW 124 um 0,03 Prozentpunkte.
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Ratenkredite: Webinar von Procheck 24

 

Das nächste Webinar findet statt am Mittwoch, dem 04.März 2026 um 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr. Anmeldung hier: https://register.gotowebinar.com/rt/6509819548877830238
Für Januar meldete unser Kooperationspartner folgende Beispiele:
Bester Zins: ING, 80.000 € zu 4,38 %.
Längste Laufzeit: PSD Bank Rhein-Ruhr, 50.000 € zu 5,98 % auf 240 Monate.
Höchste Kreditsumme: ING, 90.000 € zu 5,95 %.
Schnellster Abschluss: SKG Bank, 120 Monate zu 4,79 %, digital in 27 Minuten.
Sie sind noch nicht für Procheck24 via BCA frei geschaltet? Dann melden Sie sich bitte bei bauen@bca.de, Tel. 06171 / 9150-210.

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KfW will Anträge auf Fördergelder vereinfachen

 

Die staatliche Förderbank KfW beabsichtigt, die Modalitäten zu finanziellen Mitteln zu erleichtern. Dies betrifft vorrangig die Beantragung von Krediten und Zuschüssen für Wohnraum.

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Bauministerium bilanziert „sehr gute“ Nachfrage bei Wohnungsförderung

Laut Bilanz des Bundesbauministeriums sind über diverse KfW-Programme im Jahr 2025 mehr als 64.000 Wohneinheiten gefördert worden. Das Ministerium spürt eine neue „optimistischere Stimmung“ im Wohnungssektor.

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Interhyp erwartet keinen großen Aufschwung am Immobilienmarkt

 

Die Vorstände Hillbrand und Utecht erwarten für den weiteren Verlauf des Jahres keinen Rückgang der Zinsen – nicht zuletzt wegen des 500-Milliarden-Euro-Schuldenpakets der Bundesregierung. „Wenn der Staat mehr Geld am Kapitalmarkt aufnimmt oder aufnehmen muss, steigen die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen, und steigen die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen, steigen auch in der Regel die Baufinanzierungszinsen“, sagte Interhyp-Vorstandsvorsitzender Jörg Utecht.

(KW 5 / 2026)

FED-Zinsen unverändert

Die US-Notenbank hat beschlossen, ihr Tagesgeldzielband unverändert bei 3,50 % – 3,75 % zu belassen. Es ist die erste Sitzung ohne Zinsänderung nach zuvor drei Senkungen in Serie. Die Fed-Gouverneure Stephen Miran und Christopher Waller votierten für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte.

Beispielhaft die Einschätzung der LBBW zum Fed-Zinsentscheid: „Die Fed ist erwartungsgemäß in den Pausenmodus gewechselt. Wie lange sie in ihrer abwartenden Haltung verharrt, dürfte zum einen davon abhängen, wie nachhaltig sich die Lage am US-Arbeitsmarkt stabilisiert. Zum anderen wird maßgeblich sein, wieviel Aufwärtspotenzial für die Inflation in Folge der vergangenen US-Zollanhebungen noch in der Pipeline steckt. Heute hat die Fed eine etwas optimistischere Konjunkturlage und etwas mehr Zuversicht mit Blick auf die Arbeitsmarktlage kommuniziert. Dies spricht gegen eine baldige erneute Änderung der Leitzinsen. Wir rechnen derzeit nicht vor der Fed-Sitzung im Juni, der ersten unter Leitung des Nachfolgers von Jerome Powell, mit einer erneuten Leitzinssenkung.“
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Baufi-Zinsen

Die Allianz passte ihre Baufinanzierungskonditionen am 27.01.2026 um 0,05 %-Punkte nach unten an, siehe PDF.
Die Commerzbank senkte am 28.01.2026 ihre Zinsen um 0,10 bis 0,11 Basispunkte, je nach Zinsbindungsdauer und Beleihungsauslauf.
Die ING erhöhte leicht um 0,07 Prozentpunkte, siehe PDF vom 27.01.2026.
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Lebenshaltungskostenpauschalen

Die Inflation geht natürlich auch an der Baufinanzierung nicht vorbei. Ein Indikator sind dabei die Lebenshaltungskostenpauschalen je Haushalt.
Ein Beispiel: Bei der Commerzbank werden seit dem 26.01.2026 monatlich angesetzt: 720,- Euro Singles, 1.295,- Paare, 1.840,- Paare mit 1 Kind, 2.385,- Paare mit 2 Kindern, 645,- für jedes weiter Kind.
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Wohnungsbau: Talsohle erreicht, geht es jetzt bergauf?

Die Zahl der Baustarts von Wohnprojekten ist seit 2022 und dem Jahresende 2025 um 77 Prozent gesunken, so ein Bericht von Bulwiengesa und dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).
André Adami, Head of Residential bei Bulwiengesa, zeichnet ein Bild der Lage: „Wir haben den Tiefpunkt nun endgültig erreicht. Zwar erwarten wir für 2025 nur etwa 180.000 und für 2026 lediglich rund 150.000 fertiggestellte Wohneinheiten im Neubau Geschosswohnungsbau, doch die Marktaktivität zieht spürbar an. Aktuell erblühen die Knospen im Wohnungsbau wieder – wir befinden uns im Frühjahr eines neuen Zyklus. Projektentwickler kaufen wieder Grundstücke und wollen loslegen.“ Ab 2027 sei dann wieder mit einer nachhaltigen Steigerung der Fertigstellungen zu rechnen.
Presseerklärung vom 29.01.2026 im PDF.
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Immo-Preise und Mieten 2025 höher gestiegen als Inflation

Die Preise für Wohnimmobilien sind im vergangenen Jahr laut IW-Studie stärker gestiegen als die Inflation. Laut des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,8 % im Schnitt, wobei sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten zeigen.
Die Mietpreise stiegen 2025 durchschnittlich um 4,1 Prozent.‘
Den kompletten IW-Wohnindex vom 26.01.2026 finden Sie in dieser PDF.
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Deutsche Bank Gruppe will 100 Filialen schließen

Bis Ende 2026 sollen rund 100 Standorte der Deutschen Bank und deren Tochter Postbank wegfallen, so Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis. Ende 2025 betrieben Deutsche Bank und Postbank zusammen noch gut 750 Zweigstellen in Deutschland.
Alleine die Postbank hatte bereits 2025 175 Filialen geschlossen.
Dies ist eine weitere gute Chance für serviceorientierte freie Finanzdienstleister. Die Deutsche Bank Baufinanzierung können Sie z.B. via unserer Kooperationspartners HYPOFACT AG vermitteln.
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