Produkt- und Gesellschafts-informationen Finanzierungen & Bausparen 

 

(KW 17 / 2026)

Gemeinsam wachsen: Das war der HYPOFACT-Partnertag 2026

 

Unser Baufinanzierungs-Kooperationspartner HYPOFACT AG informiert:
„Berlin war am 17.04.26 das Zentrum der HYPOFACT-Familie! Hinter uns liegt ein Tag voller Expertenwissen, strategischem Austausch und einer Menge Energie für unser Netzwerk.
Was waren die Highlights?
Tech-Update: Intensiver Deep-Dive in die Welt der Produktplattformen (Baufinex, Forum, Europace, Prohyp). Wir holen das Maximum an Effizienz für eure Beratung raus!
Bauspar-Renaissance: Top-Speaker von Signal Iduna, Wüstenrot und BKM sind sich einig – Zinssicherung ist heute wichtiger denn je.
KI und Innovation: Lars Gerulat (FACTS42) hat uns gezeigt, wie KI das Dokumentenmanagement revolutioniert. Die Zukunft ist digital!
Synergien: Spannende Einblicke von BCA (Andre Burkhard war live zugeschaltet) und CURA zur perfekten Verzahnung von Investment, Versicherung und Finanzierung.
Ein riesiges Dankeschön an unsere Gastredner Bastien Hartig (ING), Jahn Ahlschläger (Schwäbisch Hall) und Patrick Kirschner (Deutsche Bank) für die wertvollen Marktanalysen sowie an alle Speaker und Partner!
Unser Fazit: Digitale Exzellenz trifft persönliches Vertrauen. Genau diese Kombination macht den Unterschied!
Nach der Arbeit kam das Vergnügen: Danke für den tollen gemeinsamen Abend in der Hauptstadt. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!“

Euer Matthias Rother, Rico Schäfer und das ganze HYPOFACT-Team
_____

Baufinanzierungs-Zinsindikation

 

Kaufpreis: 500.000,- Euro, Darlehen 400.000,- Euro, Eigenanteil 100.000,- Euro, Kunde zahlt Kaufnebenkosten selbst (80% Beleihungsauslauf), Zinsbindung 10 Jahre, Sollzins 3,91 %, Effektiv-Zins 4,01 %, anfängliche Tilgung 2 %, Monatsrate: 2.003,33 Euro, Restschuld 301.7881,69 Euro. Referenz-Objekt selbstgenutztes Einfamilienhaus im Rhein-Main-Gebiet. Gute Bonitäts- und Objektdaten.
KfW 124 Wohneigentumsprogramm für den ersten Immobilienerwerb zum Eigennutz, Höchstsumme 100.000,- Euro, 10 Jahre Zinsbindung: 4,15 % nominal, 4,23 % effektiv.

Die Zinsen ändern sich täglich und sind von vielen Indikatoren neben den Bonitäts- und Objektdaten u.a. von regionalem Bezug, bereitstellungszinsfreier Zeit usw. abhängig. Deswegen kann hier nur eine unverbindliche, aber auf konkreten Daten fußende Einschätzung gemacht werden, die nicht an Endkunden weitergegeben werden darf. Stand 22.04.2026.
_____

Konditionsmeldungen

 

Die Alte Leipziger senkte am 22.04.2026 die Konditionen um 10 Basispunkte (BP).
Die Commerzbank erhöhte am 22.04.2026 die Baufi-Zinsen, außer bei 5 Jahren Zinsbindung. PDF
Die ING senkte am 21.04.2026 die Konditionen in allen Segmenten um 7 BP. PDF
Die Signal Iduna führte ihre Zinsanpassung am 21.04.2026 durch. PDF
Wüstenrot: Zinssenkung um 5 BP am 23.04.2026.
_____

MHB steigert Neugeschäft um 11%

Das Hypothekenneugeschäft des genossenschaftlichen Kreditinstituts Münchner Hypothekenbank (MHB) stieg von 3,1 Mrd. auf 3,4 Mrd. Euro. Davon entfielen 1,9 Mrd. Euro auf die private und 1,5 Mrd. Euro auf die gewerbliche Immobilienfinanzierung.
_____

Deutsche Bank: Erhöhung der Lebenshaltungspauschalen

 

Die Deutsche Bank passt zum 4. Mai 2026 die Mindestansätze für die Lebenshaltungskosten an, wie sie am 21. April 2026 veröffentlicht hat. Der monatliche Grundbetrag für das erste Haushaltsmitglied steigt von bisher 840 Euro auf 860 Euro, während für jedes weitere Mitglied künftig 370 Euro statt 360 Euro angesetzt werden. Bei den Kraftfahrzeugkosten erhöht sich der monatliche Pauschalbetrag pro Fahrzeug von 270 Euro auf 290 Euro. Auch die anzusetzenden Wohnnebenkosten für Posten wie Strom oder Wasser steigen von 3,60 Euro auf 3,95 Euro pro Quadratmeter und Monat an. Unabhängig von diesen Mindestwerten müssen im Kundengespräch weiterhin die tatsächlichen Ausgaben ermittelt, dokumentiert und in der Selbstauskunft angegeben werden, sofern diese über den genannten Pauschalen liegen.
_____

 

(KW 16 / 2026)

Anschlussfinanzierung neu gedacht: Chancen statt Kostenfalle

Die Zinsen für Immobilienkredite sind deutlich gestiegen – und viele Eigentümer blicken mit Unbehagen auf das Ende ihrer bisherigen Finanzierung. Läuft ein alter Darlehensvertrag mit sehr niedrigen Zinsen aus, wächst die Angst vor stark steigenden Monatsraten oder finanziellen Engpässen. Rund vier Prozent gelten inzwischen als übliches Zinsniveau. Für Kreditnehmer, die vor etwa zehn Jahren noch Konditionen unter einem Prozent bekommen haben, wirkt das zunächst wie ein klarer Nachteil.
Allerdings greift diese Sichtweise oft zu kurz. Denn seit dem Immobilienkauf hat sich die finanzielle Ausgangslage vieler Haushalte spürbar verbessert. Genau daraus ergeben sich bei der Anschlussfinanzierung neue Spielräume.
Ein wesentlicher Faktor ist die Entwicklung des Immobilienwerts. In vielen Regionen sind die Preise über Jahre hinweg gestiegen. Manche Häuser wurden ernergetisch modernisiert etc. Parallel dazu wurde ein Teil des Darlehens bereits getilgt. Das bedeutet: Die Restschuld ist niedriger, während der Marktwert der Immobilie höher liegt. Dadurch wächst automatisch das Eigenkapital, also der Anteil, der dem Eigentümer tatsächlich gehört.
Für Banken ist das ein wichtiger Punkt, weil ihr Risiko sinkt. Lag der Kreditanteil am Immobilienwert früher vielleicht bei 80 Prozent, bewegt er sich heute oft eher bei 60 bis 70 Prozent. Dieser sogenannte Beleihungsauslauf beeinflusst maßgeblich die Konditionen. Ein geringeres Risiko führt häufig zu besseren Zinssätzen, als viele erwarten. Zudem verfügen viele Eigentümer inzwischen über höhere Einkommen als zum Zeitpunkt des Kaufs, was die Finanzierung zusätzlich stabilisiert.
Ein weiterer entscheidender Aspekt ist der Vergleich verschiedener Angebote. Häufig unterbreiten Banken ihren Bestandskunden automatisch ein Verlängerungsangebot für den bestehenden Kredit. Das ist unkompliziert, aber nicht zwingend die günstigste Variante. Denn die eigene Bank bewertet Wertsteigerungen der Immobilie oft eher konservativ. Wer dieses Angebot ungeprüft annimmt, verzichtet möglicherweise auf Einsparpotenzial.
Ein Wechsel des Kreditinstituts kann hier Vorteile bringen. In solchen Fällen wird die Immobilie üblicherweise neu bewertet, wodurch gestiegene Werte und höheres Eigenkapital stärker ins Gewicht fallen. Das verbessert die Risikoeinschätzung aus Sicht der Bank – und kann zu günstigeren Zinsen führen. Aber auch die bisherige Bank kann man um Neubewertung bitten, wenn sich die o.g. Rahmenbedingungen verbessert haben.
Wie stark sich schon kleine Zinsunterschiede auswirken, zeigt ein typisches Beispiel: Bei einer Restschuld von 200.000 Euro, 15 Jahren Zinsbindung und vollständiger Tilgung innerhalb dieses Zeitraums können wenige Zehntelprozentpunkte beim Zinssatz mehrere Tausend Euro Unterschied ausmachen. Zwar entstehen bei einem Bankenwechsel zusätzliche Kosten, etwa für die Übertragung der Grundschuld, doch diese bewegen sich meist nur im Bereich von etwa 0,2 bis 0,4 Prozent der Restschuld und fallen im Vergleich zur möglichen Ersparnis kaum ins Gewicht.
Darüber hinaus lässt sich eine Anschlussfinanzierung gezielt nutzen. Wer ohnehin neu finanziert, kann beispielsweise Modernisierungen gleich mit einplanen oder zusätzliche Mittel für größere Vorhaben bereitstellen. Voraussetzung ist jedoch stets eine realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Leistungsfähigkeit.
Fazit: Höhere Zinsen verändern die Rahmenbedingungen, führen aber nicht automatisch zu schlechteren Ergebnissen. Wer rechtzeitig plant, Angebote vergleicht und die eigene Vermögensentwicklung berücksichtigt, kann aus der Anschlussfinanzierung durchaus Vorteile ziehen.
_____

Interaktive Immobilienkarte

Nach der Zinswende im Jahr 2022 sanken die Kaufpreise für Wohnimmobilien in vielen Regionen oder verharrten auf einem stabilen Niveau. Diese Phase scheint jedoch überwunden zu sein. Der Prognose des Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge ist langfristig wieder mit steigenden Preisen zu rechnen – im Durchschnitt um 3,1 Prozent pro Jahr. Nach Abzug der Inflation entspricht das einem realen Zuwachs von etwa einem Prozent. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Die durchschnittlichen Immobilienpreise steigen laut Prognose von rund 3.000 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2025 auf etwa 4.100 Euro im Jahr 2035.

Diese Karte zeigt laut IW die erwartete inflationsbereinigte Preisentwicklung von Wohnimmobilien im Zeitraum 2025 bis 2035 auf Ebene der deutschen Kreise und kreisfreien Städte: https://www.bild.de/leben-wissen/mein-geld-finanzportal/immobilien-so-steigen-und-sinken-die-preise-bis-2035-69d4ef78086bb1c024ff9fdf
_____

Podcast des IW zu den Immobilienpreise bis 2035
Der hörenswerte Podcast mit Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) u.a. für die Immobilienmärkte, dauert ca. 30 Minuten.

Link: https://www.iwkoeln.de/presse/videos-und-audios/michael-voigtlaender-wo-steigen-die-wohnimmobilienpreise-bis-2035-am-staerksten.html
_____ 

TAKECARE Senioren-/Pflegeimmobilien

Die in der Eingangswerbung des o.g. Podcast erwähnten TAKECARE Pflegeimmobilien können Sie als BCA-Partner vermitteln.
Webinar-Aufzeichnung aus der BCA Themenwoche: https://register.gotowebinar.com/recording/6648688981575374944

Umfangreiche Infos: BCA DIVA / Finanzierung / Senioren-Wohnen / TAKECARE.
Kontakt: Frederik Braun, Mobil: 0160 2966101, E-Mail: fbraun@takecare.de
BCA-Gruppe: Tel. 06171 / 9150-210, E-Mail: bauen@bca.de
_____

Preise im Wohnungsbau steigen weiter an

„Im Vergleich zum Vorjahr waren Rohbauarbeiten im Februar 2,7 Prozent teurer. Aufbauarbeiten nach der Rohbauphase verteuerten sich mit 3,8 Prozent deutlich stärker. Besonders stark fielen die Zuwächse mit 5,4 Prozent bei den Ausbauarbeiten für Elektro-, Sicherheits- und informationstechnische Anlagen aus. Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen, zu denen auch Wärmepumpen gehören, kosteten 4,2 Prozent mehr. Bei den Rohbauarbeiten verteuerten sich vor allem Zimmer- und Holzbauarbeiten mit einem Plus von 5,5 Prozent.“
So berichtet “DIE ZEIT“ in diesem Artikel: https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-04/bauwirtschaft-neubau-wohnungen-preissteigerung-statistisches-bundesamt-gxe
_____

Hypoport mit stabilem Kreditvolumen im ersten Quartal

Das Kreditvermittlungsgeschäft von Hypoport zeigt aktuell kaum Bewegung. Im ersten Quartal vermittelte der Plattformanbieter mit etwas mehr als 20 Milliarden Euro ein ähnliches Volumen an privaten Finanzierungen wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Finanzierung von Bestandsimmobilien. Deutlich zugelegt hat hingegen das Geschäft mit der Wohnungswirtschaft, wo das Kreditvolumen um rund ein Drittel gestiegen ist.
Die an der an der Frankfurter Wertpapierbörse im regulierten Markt (Prime Standard) gehandelte Hypoport SE ist nicht zu verwechseln mit der HYPOFACT AG, dem wichtigen Finanzierungspartner der BCA-Gruppe. Europace ist eine digitale Plattform der Hypoport SE und deren wichtigster Geschäftsbereich.

Sie möchten Europace kostenlos via BCA nutzen? Dann wenden Sie sich bitte via E-Mail an bauen@bca.de, Tel. 06171 / 9150-210.
_____

 
 

 

(KW 14 / 2026)

Iran-Krieg: Banken erhöhen die Bauzinsen

Wer ein Eigenheim finanzieren möchte, muss derzeit mit einer höheren finanziellen Belastung planen. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten wirken sich sowohl auf die Materialpreise als auch auf die Konditionen für Immobiliendarlehen aus. Die Zinsen für die Baufinanzierung sind infolge der aktuellen Lage um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Diese Entwicklung korrigiert die bisherige Prognose, die von einer stabilen Seitwärtsbewegung ausgegangen war. Ursächlich für diese Verteuerung ist die Dynamik am Anleihemarkt. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation in der Krisenregion trieb die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen zuletzt auf über 3 % – ein Niveau, das seit dem Jahr 2011 nicht mehr erreicht wurde. Da sich Kreditinstitute über diesen Markt refinanzieren, steigen die Kosten für die Kreditvergabe unmittelbar an. Die potenziellen Auswirkungen auf die Energiepreise schüren zudem die Erwartung einer anhaltenden Inflation. Investierende verlangen daher höhere Renditen für Staatspapiere, was die Beschaffung von Kapital für Banken erschwert und in der Folge die Zinssätze für die Endkundschaft nach oben drückt.
_____

Klingbeil legt Konzept für Bundesbaugesellschaft vor

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat seine Pläne für eine Bundes-Wohnungsbaugesellschaft konkretisiert. An der Gesellschaft mit „schlanker Organisation“ sollen der Bund sowie private Investoren beteiligt sein.
Sie auch Artikel von n-tv: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Klingbeil-plant-Staatsfirma-fuer-Wohnungsbau-id30681074.html
_____

Baugesetzbuch-Novelle

ZIA-Präsidentin Iris Schöberl zum Referentenentwurf der BauGB-Novelle: „Die Novelle hat die richtigen Ansätze, aber für eine echte Beschleunigung muss der Fuß von der Bremse!“
Der ZIA begrüßt den Referentenentwurf der Baugesetzbuch-Novelle grundsätzlich als wichtigen politischen Aufschlag, sieht jedoch noch erheblichen Nachbesserungsbedarf, wenn die Novelle der eigentliche Bauturbo werden will.
Siehe PDF
_____

Neuigkeiten von PROCHECK24

Die ING hat die maximale Kreditsumme für Auto-, Raten- und Wohnkredite von 90.000 € auf 100.000 € erhöht. Gleichzeitig ändert sich der effektive 2/3-Zins auf 7,75 %.
Die Postbank hat ihre Zinsen angepasst und die Konditionen verbessert: Beim Privat- und Aurokredit startet der effektive Jahreszins nun schon bei 3,25 %.
Auch die Deutsche Bank hat ihre Verbraucherkredit-Konditionen überarbeitet: Der effektive 2/3-Zins liegt jetzt bei 9,21 %.
_____

Die KfW informiert: Neustart des Investitionszuschusses zur Barrierereduzierung

Seit dem 8. April 2026, können Sie wieder Zuschüsse beantragen, um Barrieren an Haus und Wohnung zu reduzieren. Dazu zählen beispielsweise Maßnahmen zum Abbau von Barrieren in Wohn- und Sanitärräumen, zur Schaffung von Bewegungsflächen sowie zur Installation von Unterstützungs- oder Assistenzsystemen. Fördervoraussetzungen und Konditionen bleiben unverändert.  Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Antrag nur stellen können, wenn Sie mit Ihrem Vorhaben noch nicht begonnen haben. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Abschluss von Lieferungs- oder Leistungsverträgen. Planungs- und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn.
 
 

(KW 13 / 2026)

 

Baufi-Zinsen steigen weiter

Insbesondere wegen der hohen Zinsen auf 10-jährige Bundesanleihen erhöhen sich die Baufi-Zinsen und haben die 4 %-Marke gerissen. Die letzten Erhöhungen lagen um die 0,25 Prozentpunkte (je nach Institut, Beleihungsauslauf, Zinsbindungsdauer, Tilgungssatz etc.)
Beispiel Allianz: PDF. Beispiel ING PDF. KfW 124 Wohneigentumsprogramm: 4,14 % nominal, 4,22 % effektiv bei 10-Jahren Zinsbindung.
_____

Der neue Schufa-Score 2026: Fakten und digitale Beantragung

Der neue Schufa-Score wurde am 17. März 2026 offiziell eingeführt. Er löst den bisherigen Basisscore ab und setzt auf eine Punkteskala statt auf Prozentwerte. Skala: Der Wert liegt zwischen 100 und 999 Punkten. Ein Wert ab 776 Punkten wird als „hervorragend“ eingestuft. Transparenz: Die Berechnung basiert nun auf 12 fest definierten Kriterien. Jedes Kriterium hat eine maximale Punktzahl; die Summe ergibt Ihren Score. Zentrale Kriterien (Auszug): Zahlungsstörungen: Mit bis zu 264 Punkten der wichtigste Faktor. Finanzielle Stabilität: Anzahl der Girokonten/Kreditkarten der letzten 12 Monate (max. 117 Punkte) und das Alter des ältesten Bankvertrags (max. 69 Punkte). Kreditaktivität: Bestehende Immobilienkredite (max. 55 Punkte) und die Restlaufzeit von Ratenkrediten (max. 61 Punkte). Wohnsituation: Das Alter der aktuellen Adresse fließt mit bis zu 94 Punkten ein.
Einheitlichkeit: Der neue Score wird schrittweise zum Standard für Banken, Handel und Telekommunikation, sodass Verbraucher und Unternehmen denselben Wert sehen.

Es gibt zwei primäre Wege, um den Score kostenlos einzusehen: 1. Der neue digitale Schufa-Account (Sofort-Einsicht). Dies ist die schnellste Methode für den regelmäßigen Check. Wo: Über die Webseite app.schufa.de oder die offizielle Schufa-App (iOS/Android). Vorgehen: Registrierung mit E-Mail und Passwort. Identifizierung: Notwendig via eID (Personalausweis mit Online-Funktion) oder per PIN-Brief per Post. Aktualisierung: Der Score und die Daten werden in diesem kostenlosen Account einmal pro Quartal aktualisiert.
2. Die Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO (Detailliert per Post). Diese Auskunft ist rechtlich verpflichtend kostenlos, enthält jedoch mehr Details als der digitale Account (z. B. an wen genau Daten übermittelt wurden). Wo: Auf der Schufa-Webseite unter dem Punkt „Datenkopie (nach Art. 15 DS-GVO)“. Vorgehen: Formular mit Name, Geburtsdatum und Anschrift ausfüllen. Zustellung: Der Versand erfolgt ausschließlich postalisch und dauert in der Regel 5 bis 7 Werktage.
_____

3 % Preisanstieg bei Wohn-Immobilien

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise im Jahresdurchschnitt 2025 sogar um 3,2 %.

Siehe Link vom 25.03.2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/03/PD26_101_61262.html

_____

Handelsblatt sieht Ende des Preisanstiegs bei Wohnimmobilien

Seit fünf Quartalen steigen gemäß Statistischem Bundesamt wieder die Kaufpreise für Wohnimmobilien. Aber laut Handelsblatt-Kommentar vom 25.03.26 werden die steigenden Zinsen den Preisanstieg beenden.

Link: https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-warum-die-lage-am-immobilienmarkt-jetzt-so-fragil-ist-01/100211302.html

_____

Pfandbriefbanken vergaben 2025 15,7% mehr Kredite

Laut VDP-Zahlen reichten die deutschen Pfandbriefbanken im vergangenen Jahr 148,6 Mrd. Euro an Immobiliendarlehen aus. Das Volumen verteilte sich gleichmäßig über das Jahr. Am stärksten legten die Kredite für Mehrfamilienhäuser zu.
Siehe Pressemitteilung vom 24.03.26: PDF
_____

PROCHECK24 informiert zu Konsumentenkredite

Die ING passt die Konditionen für den Raten- und Wohnkredit wie folgt an: beim Ratenkredit liegt der effektive Jahreszins im 2/3-Wert jetzt bei 7,32 %, beim Wohnkredit bei 6,05 %.

Die SKG Bank ändert die Zinskonditionen beim Ratenkredit und Sofortkredit. Beim Ratenkredit sinkt der effektive Einstiegszins von 5,69 % auf 5,29 % und verbessert sich damit um 0,40 Prozentpunkte. Auch beim Sofortkredit wird der Einstiegszins deutlich gesenkt, von 5,39 % auf 4,99 %, was ebenfalls einer Verbesserung um 0,40 Prozentpunkte entspricht.

Die PSD Bank ändert die Zinskonditionen beim Modernisierungskredit um 0,21 Prozentpunkte in den Laufzeiten zwischen 61 und 240 Monaten und um 0,2 Prozentpunkte in der Laufzeit von 60 Monaten: Der Effektivzins etwa liegt in den Laufzeiten von 61 bis 180 Monate bei 6,09 % und der eco-Kredit bei 5,59 %.

Sie möchten PROCHECK24 via BCA vermitteln? Dann wenden Sie sich bitte an bauen@bca.de, Tel. 06171 / 9150210
_____

Bauministerin Huber hat Baugesetzbuch-Novelle vorgelegt

Die Bundesregierung hat sich auf die Grundsätze einer Novelle des Baugesetzbuchs geeinigt. Vorrang für den Wohnungsneubau, straffe Fristen für Genehmigungen und ein beschleunigtes Verfahren bei Umweltprüfungen sind geplant.
_____

Leitzinsen bleiben unverändert

Sowohl die EZB (19.03.26) als auch die US-Fed (18.03.26) haben ihre Leitzinsen unverändert gelassen.
Die nächsten Sitzungen sind am 29.04.26 (Fed) und 30.04.26 (EZB).
_____

 

Aktuelle Updates rund um Finanzierungen & Bausparen – Chancen, Konditionen und Impulse für Deine Kundenberatung

Hier findest Du regelmäßig die neuesten Produkt‑ und Gesellschaftsinformationen aus den Bereichen Baufinanzierung, Modernisierungskredite und Bausparlösungen. Wir stellen Dir die wichtigsten Updates kompakt zusammen, damit Du stets über aktuelle Konditionen, Tarifänderungen, Fördermöglichkeiten und neue Angebote der Institute informiert bist.

Ob Zinsanpassungen, Produktoptimierungen, neue Finanzierungskonzepte oder frische Impulse aus der Wohnungsbau‑ und Förderlandschaft, mit unseren monatlichen Informationen bleibst Du jederzeit auf dem Laufenden. So kannst Du Deine Kundinnen und Kunden sicher und kompetent durch die Themen Immobilienkauf, energetische Sanierung, Anschlussfinanzierung und Vermögensaufbau mit Bausparen führen.

Die Märkte entwickeln sich kontinuierlich weiter, und auch Bausparkassen sowie Finanzierungspartner passen ihre Produkte regelmäßig an. Mit unseren übersichtlichen Updates behältst Du alle relevanten Neuerungen im Blick und hast jeden Monat die passenden Informationen zur Hand, um Deine Beratung aktuell, zielgerichtet und kundennah zu gestalten.