Pressemitteilung
INVESTMENT RADAR 03/2026: Nahost-Konflikt verunsichert Finanzmärkte und treibt Energiepreise
Oberursel, 10. März 2026
Die jüngsten militärischen Spannungen im Nahen Osten haben spürbare Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte. Nach der jüngsten Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran sowie Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zogen die Preise für Öl und Gas deutlich an. Der Ölpreis kletterte zeitweise auf über 90 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit Herbst 2023. Parallel dazu suchten viele Investoren verstärkt Zuflucht in als sicher geltenden Anlageklassen. Der US-Dollar und der Schweizer Franken werteten deutlich auf. Gold hingegen, das im Februar noch zugelegt hatte, geriet zuletzt unter Druck, da die Stärke des Dollars den Preis belastete. Hierzu informiert die BfV Bank für Vermögen AG und die BCA AG im aktuellen Investment Radar.
Die geopolitische Unsicherheit führte auch zu erhöhter Volatilität an den Kapitalmärkten. Besonders europäische Anleihemärkte gerieten unter Druck: Seit Ende Februar stiegen die Renditen von Staatsanleihen im Euroraum deutlich an. Bundesanleihen legten um rund 15 Basispunkte zu. Steigende Energiepreise schüren zudem weltweit neue Inflationssorgen und könnten die geldpolitischen Spielräume der Notenbanken beeinflussen. Am Devisenmarkt zeigte sich ebenfalls Bewegung: Der Euro fiel zuletzt auf rund 1,16 US-Dollar.
Asiatische Börsen reagieren besonders empfindlich
Auch an den Aktienmärkten hinterließen die geopolitischen Spannungen deutliche Spuren. Während US-Indizes vergleichsweise stabil blieben, gerieten europäische und insbesondere asiatische Märkte stärker unter Druck. Der deutsche Leitindex DAX bewegt sich aktuell wieder auf dem Niveau von Anfang Dezember 2025.
In Asien wurden zuvor positive Kursentwicklungen abrupt gebremst: Sowohl der japanische Nikkei 225 als auch der südkoreanische Kospi verzeichneten deutliche Abschläge. Makroökonomisch zeigt sich im Euroraum weiterhin ein moderater Preisanstieg. Allerdings zog die Inflationsrate im Februar überraschend auf 1,9 Prozent an. In Deutschland legte die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2025 um 0,3 Prozent zu, unterstützt durch steigende Investitionen und eine verbesserte Geschäftsstimmung. Der ifo-Geschäftsklimaindex erhöhte sich zuletzt auf 88,6 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit August 2025.
Diversifikation gewinnt in unsicheren Zeiten an Bedeutung
„Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie stark geopolitische Risiken zumindest kurzfristig auf die Finanzmärkte wirken können. In einem volatilen Umfeld richten viele Anleger ihren Fokus stärker auf Stabilität und Diversifikation“, sagt Dr. Frank Ulbricht, Vorstand der BCA AG und Vorstandsvorsitzender der BfV Bank für Vermögen AG. Hektische Anlageentscheidungen seien jedoch nicht sinnvoll. „Die Lage im Nahen Osten bleibt äußerst fragil, und die wirtschaftlichen Folgen lassen sich derzeit nur schwer abschätzen. Umso wichtiger sind eine langfristig ausgerichtete Anlagestrategie und eine qualifizierte Beratung.“
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