Pressemitteilung
INVESTMENT RADAR 04/2026: Waffenruhe lässt volatile Märkte vorübergehend aufatmen
Oberursel, 10. April 2026
Die vereinbarte Waffenruhe im Iran-Krieg hat die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten kurzfristig stabilisiert. Nach Wochen militärischer Eskalationen, die sich zum dominierenden Risikofaktor für die Kapitalmärkte entwickelt hatten, legten die Aktienindizes weltweit spürbar zu. Besonders deutlich zeigte sich die Entspannung am Energiemarkt: Der Ölpreis, der zwischenzeitlich auf nahezu 120 US-Dollar gestiegen war und akute Versorgungsängste widerspiegelte, fiel nach der Feuerpause wieder unter die Marke von 100 US-Dollar. Über die aktuellen Marktentwicklungen informieren die BfV Bank für Vermögen AG und die BCA AG im neuen Investment Radar.
Zuvor hatten die Märkte äußerst nervös auf die geopolitischen Risiken reagiert. Im März verzeichneten globale Aktienindizes zwischenzeitlich Verluste von bis zu zehn Prozent, während die Renditen an den Anleihemärkten spürbar anzogen. Klassische Schutzmechanismen griffen nur eingeschränkt: Der Goldpreis gab zeitweise bis auf rund 4.100 US-Dollar nach, bevor er sich zuletzt wieder auf etwa 4.700 US-Dollar erholte.
Inflationsdruck verschärft geldpolitisches Dilemma
Parallel zur geopolitischen Unsicherheit bleibt der Inflationsdruck ein zentrales Thema. Mit einer Teuerungsrate von 2,5 Prozent in der Eurozone und 2,7 Prozent in Deutschland liegt die Inflation erneut klar über den Zielwerten der Notenbanken. Die Europäische Zentralbank beließ ihre Leitzinsen zuletzt unverändert. Sollten sich höhere Inflationsraten jedoch verfestigen, sind weitere Zinsschritte nicht ausgeschlossen – ein Umfeld, das die Kapitalmärkte zusätzlich fordert.
„Die Märkte befinden sich aktuell in einer Phase erhöhter Unsicherheit, in der geopolitische Risiken neu bewertet werden“, sagt Dr. Frank Ulbricht, Vorstand der BCA AG und Vorstandsvorsitzender der BfV Bank für Vermögen AG. „Anleger sind gut beraten, auf robuste und breit diversifizierte Portfoliostrukturen zu setzen, um nicht von weiteren Marktverwerfungen überrascht zu werden. Gleichzeitig sollte die unsichere Lage nicht zu übereilten Reaktionen verleiten.“
Konjunktursignale bleiben angespannt
Auch die Konjunkturindikatoren senden zunehmend warnende Signale. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im März deutlich gefallen und unterstreicht die wachsende wirtschaftliche Unsicherheit. Am Devisenmarkt hatte der US-Dollar in der Phase erhöhter Risiken als sicherer Hafen an Stärke gewonnen. Mit dem Start ins zweite Quartal konnte sich der Euro jedoch wieder erholen. Insgesamt bleibt die geopolitische Lage derzeit der zentrale Taktgeber für die weitere Marktentwicklung.
BfV: Mehr als Marktanalyse – Ihr Partner für Investment Excellence
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Der vollständige Investment Radar 04/2026 mit detaillierten Analysen und Fondsempfehlungen steht kostenlos zur Verfügung unter: BfV_Investment-Radar_April26.pdf

